Ausreichend Platz für die Schüler.innen der Schönbergschule
Ausreichend Platz für die Schüler.innen der Schönbergschule
Der Schönberg ist mit Abstand das grösste Quartier der Stadt Freiburg –
31 % der Primarschüler.innen der Stadt leben hier. Und dennoch scheint die Schönbergschule für die Politik keine Priorität darzustellen: Verschiedene Gebäude sind in einem schlechten bis desolaten Zustand und die Platzsituation für das kommende Schuljahr 2026/27 ist prekär:
Für die ca. 870 Schüler.innen bzw. 39 Klassen – davon 3 Mehrjahrgangsklassen auf deutschsprachiger Seite – stehen lediglich 40 Schulzimmer und einige Stützzimmer zur Verfügung. Ein Stützzimmer kann im Winter kaum geheizt werden.
Das heisst:
- Die Schule stösst an ihre Grenzen.
- Die heutigen Lernmethoden verlangen nach verschiedenen Arbeitsbereichen, Bewegungsmöglichkeiten, Flexibilität bei der Raumgestaltung. Dies kann mit den aktuellen Platzverhältnissen nicht mehr gewährleistet werden.
- Da die Schulhausgänge mit Pulten nicht mehr für Gruppenarbeiten etc. genutzt werden können (Brandschutzmassnahme), fällt ein weiterer wichtiger Lernort zur Unterrichtsgestaltung weg.
- Für die Deutsch als Zweitsprache (DaZ)- und Lektionen ohne Klasse (LoeK)-Lektionen stehen zu wenig Stützzimmer zur Verfügung.
- Die Zimmer in den Gebäuden A und B sind mit 68m2 zudem sehr klein und entsprechen keineswegs modernen Standards.
- Teamteaching in Mehrjahrgangsklassen oder integrativer Unterricht (Heilpädagogin oder DaZ-Lehrperson) werden durch die Zimmergrösse sehr eingeschränkt.
- Ausserdem sind die Schulgebäude – mit Ausnahme des Kindergartengebäudes – alt und renovationsbedürftig. Sie wurden 1970 erbaut und seither nicht grundlegend renoviert. Lediglich die Fensterfronten, Storen und gewisse Teile im Sanitärbereich wurden renoviert.
- Die Pavillons wurden als Provisorien gebaut und sollten die Zeit bis zum Neubau eines Schulgebäudes überbrücken.
Wir – die Mitglieder beider Unterelternräte der Schulen Schönberg – fordern den Gemeinderat auf:
- Der Schönbergschule die ihr gebührende Priorität einzuräumen.
- Für das Schuljahr 2026/27 kurzfristig konkrete Lösungen für eine kind- und unterrichtsgerechte Raumsituation zu finden.
- Langfristig einen umfassenden Plan sowie ein festes Budget zu erarbeiten, um die Schule um- und auszubauen und den Schüler.innen und den Lehrpersonen einen zeitgemässen und kindgerechten Unterricht zu ermöglichen.